
- Zur Situation der Beschaffungslogistik zu Krisenzeiten
Zur Situation der Beschaffungslogistik zu Krisenzeiten
26.07.2009
Die Weltwirtschaftskrise hat in verschiedenen Bereichen deutliche Spuren hinterlassen.
Die BeschaffungUnter Beschaffung wird im Sinne der Betriebswirtschaftslehre sowohl der Einkauf von Waren und Dienstleistungen als auch die Beschaffungslogistik verstanden. von Wirtschaftsgütern aus Asien ist ebenfalls an einem Punkt angelangt, bei dem proaktiv Veränderungen eingestellt werden müssen.
Zunächst im Folgenden der aktuelle Stand, wie sich der Markt derzeit darstellt:
· Auf Grund des Wegfalls der FEFC (Far Eastern Freight Conference) im letzten Jahr, spielt der Reeder- Markt verrückt.
· Der Verfall der Frachtraten führte zu erheblichen Verlusten der Reeder - Geschäftsaufgaben und
Personalabbau sind umgesetzt.
· Künstliche Schiffsraumverknappung durch die Reedereien und Streichung von diversen Diensten aus
den Fahrplänen.
· Nachfrage nach Schiffsraum ist höher als das Angebot der Reeder.
· Die Geschwindigkeit der Schiffe wird reduziert - längere Laufzeiten mit denen neu kalkuliert werden
muss.
· Die Piraten-Situation in Somalia ergibt eine Umschiffung des Kaps mit einer weiteren
Laufzeitenverlängerung von ca. 6 Tagen.
· Angekündigte Ratenerhöhungen seitens der Reedereien zwischen Juli und August 2009 wurden voll
umfänglich durchgesetzt.
· Der Markt versucht das Volumen noch vor der Ratenerhöhung zu verschiffen und erhöht kurzfristig
das Volumen, was abgefahren muss.
· Der Überhang von Volumen muss nun innerhalb der nächsten Wochen abgebaut werden.
· Container werden nicht gemäß Bestätigungen verschifft, sondern durch die Reedereien eigenmächtig
auf nachfolgende Abfahrten umgebucht.
· Eine Verbesserung der durch die Reeder künstlich hervorgerufenen Situation, ist kurzfristig nicht zu
erwarten.
Die letzen Jahre haben ebenfalls ähnliche Situationen gezeigt, jedoch könnten dieses Jahr dramatischere Ausmaße erreicht werden, da die Weltwirtschaftskrise und das Raten-Niveau auf einem absoluten Tief angelangt sind. Hier gilt es sich auf die Situation einzustellen und den Geschäftsbetrieb anzupassen.
Quelle: http://www.prologue-consulting.de/ (Prologue Consulting GmbH)

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