
- Glossar
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- IM+C Warenwirtschaftsglossar Buchstabe "L"
Warenwirtschaftsglossar
- Label
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Englisch für Etikett, Anhänger. (1) Enthält Informationen über Art, Eigentümer, Lieferziel, Inhalt und/oder andere Eigenheiten eines Gutes oder Pakets. Vergleiche Barcode. (2) Bezeichnet im übertragenen Sinne Eigenmarken, die nur mit einem Markennamen versehen sind, aber nicht in einem geschlossenen Markenkonzept (Sourcing, Shop, Flächenmanagement, Werbung) eingebunden sind.
- Labortest
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Überprüfung der gesetzlichen und nichtgesetzlichen Anforderungen an Textilien in einem spezialisierten Labor anhand eines Labormusters, Bestandteil der Musterprüfung.
- Ladehilfsmittel (LHM)
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Ladehilfsmittel werden zur Lade- bzw. zur Lagereinheitenbildung eingesetzt. Hierbei unterscheidet man in Abhängigkeit ihrer Funktion Ladehilfsmittel mit tragender Funktion (z.B. Palette, Werkstückträger), tragender und umschließender Funktion (z.B. Gitterboxpalette) und tragender, umschließender und abschließender Funktion (z.B. Container, Tankpalette).
- Ladendurchdringung
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Wird in % gemessen und bezeichnet den Durchdringungsgrad von Abteilungen oder auch Ladenzonen. (Eine Durchdringung von z.B. 25 % bedeutet, dass von 100 Besuchern jeder 4. die entsprechende Zone betreten hat.)
- Lager-Kapitalumschlag
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Gibt an, wie oft sich das eingesetzte Kapital umgeschlagen hat. Formel: Umsatz [Zeitraum] / Lagerbestand [Zeitraum]. Nicht zu verwechseln mit dem Lagerumschlag! Bei der Berechnung des Lager-Kapitalumschlags wird der Wert des Warenlagers im Einkaufspreis ausgedrückt, weswegen das Ergebnis höher ist als beim Lagerumschlag.
- Lagerindex
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Der Lagerindex-Wert setzt den einzelnen Lager-Monats-Bestand ins Verhältnis zum durchschnittlichen Monatsbestands des Jahres. Formel: Lagerbestand Monat * 100 /(Monatsbestand Jahr) = Lagerindex. Der Lagerindex-Wert verdeutlicht, in welchen Monaten die Lagerwerte über dem Durchschnitt liegen.
- Lagerreichweite
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Bestand im Verhältnis zum Umsatz (Plan/Soll). Siehe auch Reichweite.
- Lagerrentabilität
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Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals. Formelansatz: LUG x Rohertrag in %. Wird auch als GMROI bezeichnet.
- Lagerverwaltung
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Als Lagerverwaltung wird die administrative Verwaltung und Überwachung eines Lagers bezeichnet. Wichtige Elemente der Lagerverwaltung sind u. a. Lagerplatzverwaltung und Lagerbestandsführung.
- Last in first out
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Siehe LIFO.
- Lead time
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In der Logistik Zeitraum zwischen Auftragserteilung und Lieferung von Waren. In der Produktion die durchschnittliche Zeitspanne, die ein Inputfaktor benötigt, um den Produktionsprozess zu durchlaufen.
- LEH
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Abk. für Lebensmitteleinzelhandel.
- Lesegerät
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siehe Reader.
- Leserate in %
- Leserate pro Sekunde
- Letter of Credit (,L/C),
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Siehe Akkreditiv.
- LF
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Abkürzung für „Low Frequency” (deutsch: Langwellenbereich). Frequenz zwischen 30 und 300 KHz.
- Lieferanten-Scorecard
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Wörtlich übersetzt eine „Bewertungskarte der Lieferanten”. Darin fließen qualitative (z.B. Kooperationsfähigkeit) und quantitive (z.B. Liefertermintreue) Aspekte ein und werden meist systemgestützt ermittelt.
- Lieferantenanalyse
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Standard-Report in textilen Warenwirtschaftssystemen. Instrument des Lieferantenmanagements zur Analyse der Performance einzelner Lieferanten, z.B. Liefertermintreue, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten (vgl. auch Lieferantenzertifizierung), wird manchmal auch in Lieferanten-Scorecards konsolidiert.
- Lieferantenmanagement
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Teilprozess der vertikalen Wertschöpfungskette, umfasst z.B. Lieferantenanalyse, gegenseitigen Datenaustausch ( EDI ), Produktentwicklung, Design, Bestsellermanagement. In vertikalen Konzepten liegt die Verantwortung für das Lieferantenmanagement in den Händen des Category Managers (auch Brand Manager oder Division Manager), der auch für weitere integrierte Planungs-, Beschaffungs- und Steuerungsentscheidungen verantwortlich ist.
- Lieferantenzertifizierung
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Auditierung von Lieferanten nach speziellen händlerspezifischen Vorgaben, z.B. Lieferzuverlässigkeit, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten.
- Lieferbedingungen
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Vereinbarung in einem Kaufvertrag der Übernahme von enstehenden Transport- und Versicherungskosten sowie des Ortes, an dem der Gefahrenübergang zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet.
- Lieferbereitschaft
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Lieferbereitschaft oder Lieferservice drückt die Sicherheit aus, mit der ein angeforderter Kundenbedarf befriedigt werden kann.
- Lieferflexibilität
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Lieferflexibilität ist die Fähigkeit auf kurzfristige Kundenanforderungen reagieren zu können.
- Lieferrhythmus
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Zeitlicher Abstand zwischen zwei Lieferterminen eines Lieferanten in Tagen.
- Lieferschein
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Ein Lieferschein ist die aus dem kaufmännischen Bereich abgeleitete Anforderung, dem Kunden den Lieferumfang anzuzeigen. Der Lieferschein bildet die Grundlage für die Rechnungsstellung.
- Lieferzuverlässigkeit
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Definiert den Erfüllungsgrad von Lieferanten gegenüber ihren Kunden im Hinblick auf die Einhaltung der Liefertermine, georderte Mengen, Qualitäten etc. Siehe auch Lieferantenzertifizierung.
- LIFO
- Limitkontrolle
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Teilprozess des Bestandsmanagements. Die Limitkontrolle (auch Open-to-Buy-Controlling) basiert auf der permanenten Projektion der Monatsendbestände (Endbestand = Anfangsbestand - Umsatz + offene Orders/Wareneingänge - Abschriften) und deren Abgleich mit den geplanten Monatsendbeständen. Im Falle einer zu erwartenden Unterdeckung „öffnet” sich das Limit (open to buy), bei Überdeckungen „schließt” sich das Limit. Siehe auch Auftragsmanagement.
- Limitplanung
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Teilprozess der Einkaufsplanung. Die Limitplanung ist die Basis für die Ermittlung der Beschaffungsvolumina, i.d.R. pro Warengruppe, pro Monat, pro Vertriebslinie-Total im Verkaufswert. Die Methodik basiert auf der klassischen Bedarfsrechnung: Gesamtlimit = Umsatz + Abschriften + Endbestand - Anfangsbestand. Dabei spielt bei der Planung der Bestandshöhen die LUG eine wesentliche Rolle. Siehe auch Sortimentsplanung, Open-to-Buy-Controlling.
- Listungsmerkmale
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Aktive Artikel sind gelistete Artikel. Zur Listung notwendige Merkmale können Bewirtschaftungskennziffern, Mindestbestände, Ordnungskriterien etc. sein.
- Local Area Network (LAN)
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Netzwerk aus mehreren PCs oder Großrechnern (Server) mit räumlich begrenzter Ausdehnung.
- Logistische Kette
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Synonym auch Supply Chain: Gesamtprozess des physischen Warenflusses von der Beschaffungs- über die Verteil- bis zur Filiallogistik.
- Loop
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Gänge, die zur bewussten Führung der Kunden durch separate Verkaufsflächen eines Warenhauses (shops) dienen. Bei der Berechnung der Bruttobruttoverkaufsfläche werden die Loops mit einbezogen.
- Lot
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Englisch für Los. In der Logistik eine zusammengefasste Bestellmenge. Siehe auch Batch.
- Loyalty Card
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Siehe Kundenkarte.
- LUG
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Die LUG (= Lagerumschlagsgeschwindigkeit) ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Planung und Steuerung der Bestandshöhe. Es wird nach Filial-, Zentrallager- und Gesamt-LUG unterschieden. Formelansatz: Umsatz in Verkaufswert/Durchschnittsbestand in Verkaufswert.
