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  • IM+C Warenwirtschaftsglossar Buchstabe "P"

Warenwirtschaftsglossar

Pack

Bündelung von mehreren Hängestücken zu einer Griffeinheit. Die Griffeinheit wird unter einer Transporteinheit-Nr. verwaltet. (Textile Warenwirtschaft)

Packliste / Packing List

Ein Dokument, welches den Inhalt jeder einzelnen Warenlieferung auflistet.

Palette

Eine Plattform aus Holz, Metall oder Plastik zur Lagerung und Bewegung (meist durch Gabelstapler) von Gütern.

Panel

Begriff der empirischen Markt- und Sozialforschung. Regelmäßige Befragung einer Gruppe von Personen, Haushalten oder Betrieben durch ein Marktforschungsinstitut. Die Panelteilnehmer werden über einen längeren Zeitraum nach bestimmten Verhaltensweisen und Beobachtungen befragt und sollen ein repräsentatives Bild einer bestimmten Personengruppe bezeichnen.

Passformprüfung

Kontrolle von Bekleidungsgegenständen gemäß vorliegender Maßtabellen durch den Lieferanten (Vorkontrolle) und anschließende Prüfung durch die Produktentwicklung/Qualitätskontrolle in den Einkaufsbüros.

Passiver Transponder

Auch passiver Tag. Eine RFID-Einheit, die die vom Lesegerät ausgesendeten Signale reflektiert und moduliert. Siehe auch Aktiver Transponder.

Payback

Branchen- und medienübergreifendes Kundenbonusprogramm.

Paybox

Methode zur Durchführung von Finanztransaktionen per Handy. Beispiel: Kunde initiiert über Handyanruf elektronische Überweisung.

PDA

Ein Personal Digital Assistant ist ein tragbarer Computer, welcher neben anderen Anwendungen für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird.

Penner

Schlecht verkäuflicher Artikel. Siehe auch Schleicher, Slowseller, Renner.

Pick and Pack
Pick by Light

Kommissionieren nach Licht. Bei dieser Kommissionierungsart leuchtet an jenem Lagerfach, aus welchem der Kommissionierer eine Ware zu entnehmen hat, eine Signallampe auf und auf einem Display erscheint die zu entnehmende Anzahl.

Pick by Voice

Bei dieser Form der beleglosen Kommissionierung findet die Kommunikation zwischen Kommissioniersystem und Kommissionierer mittels Sprache statt. Anstatt ausgedruckter Kommissionierlisten arbeitet der Kommissionierer mit einem Headset, welches an einen Mini-Computer angeschlossen ist.

Pickliste

Eine nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte Liste zur Kommissionierung von Waren.

Planungskalender

Teil der Unternehmensplanung. Auf Basis des Planungskalenders vollziehen sich die einzelnen Planungsschritte in der für das jeweilige Planungskonzept sinnvollen Reihenfolge.

PLU

Abk. für „Price Look Up” = Systemgestützte Hinterlegung von Verkaufspreisen für ausgewählte Artikel am POS.

PML

Abk. für „Product Markup Language”. Standardsprache zur Beschreibung physischer Objekte, basierend auf XML. Ziel von PML ist die Bereitstellung eines standardisierten Vokabulars für den Austausch von Informationen über einen Gegenstand, der mit einem RFID Tag versehen wurde.

POS

Abk. für „Point of Sale”. Steht sowohl für den eigentlichen Verkaufspunkt wie auch für Kassensysteme.

Präsenzware

Im modischen Bereich bezeichnete Ware, die aus der Sicht der Kunden ständig in den Filialen vorrätig sein soll (NOS - Never Out of Stock ). Präsenzware wird im zentralen Vorratslager Mode oder beim Lieferanten bevorratet und ist kurzfristig wiederbeschaffbar. Ggf. werden nicht mehr lieferbare Positionen durch ähnliche ersetzt.

Preisänderungs-Analyse

Standard Report in Warenwirtschaftssystemen. Auswertung der Abverkäufe zum Nachweis der in der Teilwertberichtung angesetzten Abschläge.

Preiselastizität

Die Änderungsrate der Nachfrage für ein Produkt als Reaktion auf eine Änderung des Preises. Hat gegenüber dem Marginalansatz den Vorteil, relative Veränderungen (in %) abzubilden.

Preisgruppe

Siehe Preislage.

Preislage

Definiert die Bandbreite von Eckpreisen „von ... bis ...”, in der Praxis häufig durch 3 übergreifende UMO-Preislagen (U = Unten, M = Mitte, O = Oben) definiert.

Preislagen-Analyse

Standardreport textiler Warenwirtschaftssysteme. Fokussierte Performance-Sicht auf die Preise und Preislagen. Besonderheit: Durch Preisreduzierungen verursachte Preiswanderungen werden durch spezielle Methoden transparent gemacht.

PRICAT

Abk. für „Price/Sales Catalogue”. Nach EANCOM Preisliste/Katalog, die Einzelheiten für Warenlieferungen und Dienstleistungen festlegt, die zwischen Käufer und Verkäufer zu vereinbaren sind.

Pritsche

Wechselbrücke für LkWs. Wird stark im kombinierten Verkehr Straße/Bahn und im Werkverkehr eingesetzt.

Procurement

Umfasst die Kernprozesse des Beschaffungs- und Ordermanagements. Siehe auch Supply Chain, E-Commerce.

Product Markup Language

Siehe PML.

Produktentwicklung

Kernprozess der Warenwirtschaft. Umfasst die Teilprozesse Themen-/Farbkonzept, Kollektionskonzept, Design, Prototyping und Kollektionsabnahme.

Profiling

Erkennen, Protokollieren und Nutzbarmachen des Surf- und Kauffverhaltens von Online-Kunden. Die Nutzerprofile werden von den Betreibern einer Website erstellt, um Marketingaktivitäten zu optimieren. So können aufgrund des Nutzerprofils und definierter Regeln dem Kunden Komplementärangebote gemacht werden.

Profitcenter

Organisatorischer Teilbereich mit separater Ergebnis- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Die Verantwortung für ein Profit Center liegt i.d.R. in einer Hand.

Prozess

Eine der klassischen Definitionen beschreibt Prozesse als „zeitlich-sachlogische Abfolge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objektes notwendig sind”. In der Handelspraxis wird der Prozessbegriff üblicherweise synonym mit Arbeitsablauf resp. Geschäftsvorgang verwendet. Die unterschiedlichen Tiefe- und Detaillierungsgrade werden in vier Prozessebenen abgebildet.

Prozess-Regelkreis

Teil-Regelkreise des integrierten Retail-Loops. In der klassischen Definition wird unterschieden nach dem Planungs-Loop, Design-Loop, Open-to-Buy-Loop, Bestseller-Loop, Slowseller-Loop, NOS-Loop und dem Logistik-Loop. Vergleichbar mit den Grundlagen des Retail-Loops werden auch die Prozess-Regelkreise durch i.d.R. externe Regler (Kunde, Wettbewerb etc.) und die Regelstrecken der Teilprozesse definiert. Siehe auch Prozess.

Prozessebenen

Geben den unterschiedlichen Detaillierunsgrad und Tiefe von Prozessdefinitionen an - im Folgenden verdeutlicht am Beispiel des Kernprozesses „Planung”: Prozessebene (1) Bezeichnet die Elemente des Kernprozesses im Sinne der übergeordneten, vernetzten Planungskomponenten, wie z.B. die strategische Planung, die Unternehmensplanung (synonym auch als Ergebnisplanung bezeichnet) und die Einkaufsplanung. Prozessebene (2) gliedert z.B. die Einkaufsplanung in die sequentiellen Teilprozesse Limitplanung/Open-to-Buy-Planung, Sortimentsplanung und Filialverteilung. Prozessebene (3) unterscheidet z.B. in der Limitplanung die sequentiellen Subprozesse Umsatzplanung, Margenplanung, Bestandsplanung und Bedarfsplanung. Prozessebene (4) ist die Ebene der operativen Prozesssegmente. In der Bestands- und Bedarfsplanung ist dies z.B. die Eingabe der Plan-LUG, die Prüfung und Modifizierung des vorgeschlagenen Saisonprofils sowie die Eingabe des Saison-Anfangs- und -Endbestands. Siehe auch Prozess.

PSA

Ein Personal Shopping Assistant - ein kleiner Computer, welcher Kunden beim Einkauf unterstützt, indem er z.B. Produktinformationen oder Artikelstandorte anzeigt.

Pulkerfassung

Die Fähigkeit von RFID-Lesesystemen, mehrere Tags innerhalb der Lesereichweite quasi zeitgleich zu lesen.

Pull/Push

Siehe Push/Pull.

Purchase

Englisch für Kaufen. Siehe auch Purchase Order.

Purchase Order

Englisch für Auftrag/Bestellung. Siehe auch Purchase.

Push/Pull

Strategische Alternativen der Warenversorgung: Push (engl. für drücken, stoßen) bezeichnet die Philosphie einer zentralen Warenversorgung auf Basis vordefinierter Verteilschlüssel. Pull (engl. für ziehen) definiert die aus den Abverkäufen resultierende, auf die Kundenbedürfnisse fokussierte Warenversorgung.