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Bestandsoptimierung
Traditionell und noch verstärkt durch die Erfahrungen der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Finanzierungsschwierigkeiten gerade mittelständischer Unternehmen stehen Kosten in Handelsunternehmen permanent auf dem Prüfstand. Wurde gerade im Handel über Jahre hinweg die Optimierung der Personalkosten vorangetrieben, rücken zunehmend die Kapitalkosten in den Betrachtungsfokus. Wesentlicher Treiber der Kapitalkosten im Handel sind die Bestände.
Die zur Optimierung von Logistikkonditionen und Warenverfügbarkeit implementierten Zentral- und Regionallagerkonzepte haben den Anspruch an das Bestandsmanagement signifikant erhöht. Liegen die Besten beispielsweise im Bereich des Trockensortiments bei einem Lagerumschlag von 35 p.a., kämpfen andere Händler darum ihre LUG-Werte von 15 p.a. zu verbessern. Ein ähnliches Bild findet sich im Bereiche der Tiefkühlkost mit Werten von 20 bis 40 Lagerumschlägen pro Jahr.
Die IM+C unterstützt ihre Kunden in der Beantwortung der relevanten Fragen des Bestandsmanagements auf verschiedenen funktionalen Ebenen:
- Disposition
- Welche Dispositionsverfahren sollten genutzt werden?
- Wie kann der richtige Ausgleich zwischen Konditionenausnutzung / Einhaltung von Mindestbestellmengen und der Bestandsoptimierung systemisch verankert und dynamisch optimiert werden?
- Wie kann die Bedeutung der einzelnen Lieferanten (ABC-Verteilung) in der Nutzung von Logistikkonditionen berücksichtigt werden?
- Wie kann auf die Schwankungen der Bedarfe je Lieferant (XYZ-Verteilung) regiert werden?
- Welche Möglichkeiten zur Teilung der Bestandsverantwortung mit den Lieferanten werden ausgeschöpft (z.B. VMI, Konsignationslager)
- Wie werden Aktionen geplant und die entsprechenden Bedarfe in die Disposition integriert?
- Wie können Altwarenbestände und ihre Entstehung verhindert werden?
- Wie sind Produktanlauf/-auslauf/-veränderung in Prognose- und Bestellverfahren zu berücksichtigen?
- Wie kann die Verlässlichkeit systemischer Bestände gesteigert werden?
- Logistik
- Wie kann der Lagerumschlag durch Nutzung von Stufigkeit in der Logistik erhöht werden?
- Welche Instrumente sollten eingesetzt werden, um die Konsequenzen aus lieferantenspezifischen Mindestbestellmengen zu umgehen (z.B. Abhollogistik, Bündelung auf einen Standort mit internem Cross Docking)?
- Verantwortlichkeiten
- Wer sollte die Disposition verantworten?
- Wer sollte die Konditionenausnutzung verantworten?
- Wer sollte Bestände und Altwarenabschriften verantworten?
- Wer sollte Logistikkosten verantworten?
- Wer stellt die Richtigkeit der systemischen Bestände sicher?
- Sind Verantwortlichkeiten über die (internationalen) Unternehmensteile einheitlich zu regeln?
- Welches Potential bietet die einheitenübergreifende Synchronisation von Beschaffungs- und Dispositionsentscheidungen beispielsweise im Rahmen eines Konzerneinkaufs?

