Einkaufsplanung und -steuerung

Die Einkaufplanung und -steuerung ist das Herzstück eines Handelsunternehmens. Sie bestimmt über die Sortimentsschichtung, die Mengen und die Aufteilung der Ware auf die Supply Modes maßgeblich die Umsatzchancen, die erzielbare Kalkulation, die Abschriften- und Abverkaufsquote und auch die Höhe der Lost Sales.

Eine moderne Einkaufsplanung berücksichtigt nicht nur die mengenmäßigen sondern auch die inhaltlichen Nachfrageunterschiede zwischen den einzelnen Filialen. Sie schafft die Flexibilität, um auf kurzfristige Trends eingehen zu können, und optimiert die Sortimentsschichtungen laufend auf Basis der Warenwirtschaftlichen Daten.

IM+C arbeitet seit Jahren mit führenden Händlern und auch mit verschiedenen Softwarehäusern an der Entwicklung und weiteren Optimierung von Planungslogiken und Planungssystemen für den Einzelhandel.

  1. Audit und Optimierung der Planungslogik

    Im ersten Schritt untersucht IM+C die Planungslogik des Kunden. Zielsetzung ist die Steigerung der Flexibilität des Einkaufs und die noch stärkere Ausrichtung des Einkaufs auf die filialspezifische Nachfrage. Erreicht werden diese Zielsetzungen über Tools zur Sortimentsanalyse und Optimierung, über eine Systematik zum modularen Sortimentsaufbau und durch eine entsprechende Open-to-buy-Planungslogik. Die IM+C-Tools werden im Rahmen des Projekts anhand der Anforderungen des Kunden konfiguriert und stehen nach dem Projekt zum dauerhaften Einsatz bereit.

  2. Anpassung des Planungsprozesses

    Ist die Planungslogik definiert, wird im nächsten Schritt der Planungsprozess angepasst. Die relevanten Prozessschritte stellt die Abbildung auf der rechten Seite dar.

    Im Rahmen der Anpassung des Planungsprozesses beantworten wir u. a. folgende Fragen:

    • Wie wird der optimale Planungskalender gestaltet?
    • Wie wird die Einkaufsplanung mit der Vertriebsplanung und der finanzwirtschaftlichen Planung sowie der Warensteuerung verknüpft?
    • Wie ist die Open-to-buy-Planung optimal mit der Filial- und Sortimentsplanung zu verzahnen?
    • Wie findet sich die Kollektionsrahmenplanung in die Einkaufsplanung wieder?
    • Wie können die unterschiedlichen Beschaffungsmodes (Saisonware, Themen, Flashes, NOS) in die Einkaufsplanung integriert werden?
    • Wann und wie werden die Mengen zur Erstausstattung der Filialen bestimmt?
  3. Organisations- und Rollenkonzept

    Für eine erfolgreiche Implementierung der neuen Prozesse ist in den meisten Fällen auch eine Optimierung der Einkaufsorganisation erforderlich. Dabei sind u. a. folgende Fragenstellungen zu bearbeiten:

    • Welche Organisationseinheiten, Rollen und Gremien sind beteiligt?
    • Wer trägt die Planungsverantwortung für Teil- und Gesamtplanungen?
    • Wie sieht das Abstimmungs- und Freigabeverfahren aus?
    • Wie wird das Eskalationsverfahren definiert?
  4. Evaluation und Implementierung von Planungssystemen

    Abschließend ist zu klären, mit welchen Systemen die Planungslogik umgesetzt werden kann. Mit Hilfe eines kundenspezifischen Anforderungsprofils auditiert IM+C potenzielle Systemanbieter und unterstützt auch gerne bei der Implementierung von Planungssystemen.

Anpassung des Planungsprozesses
Anpassung des Planungsprozesses