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Jet-Umfrage vom 07.03.2010 bis 14.03.2010

Die effektive Steuerung des Wareneingangs in den Logistikzentren des Handels über Zeitfenstermanagementsysteme gewinnt vor dem Hintergrund hoher Standzeiten und verstopfter Wareneingangsflächen an Bedeutung. Welche Aussage halten Sie für zutreffend?

45,5 %
Vor allem die Optimierung der internen Abläufe im Wareneingang führt zu einer gleichmäßigen Kapazitätsauslastung und somit zu einer verbesserten Wareneingangssteuerung

42,4 %
Die systemische Unterstützung des Zeitfenstermanagements stellt eine effektive Steuerung der Wareneingangsprozesse sicher

12,1 %
Mit der manuellen Steuerung des Wareneingangs durch den Disponenten kann den bestehenden Herausforderungen am besten begegnet werden

Glossar Warenwirtschaft

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Absatz

Warenwirtschaftliches Synonym für Umsatz in Stück. Formelansatz: Umsatz in Wert incl. MwSt / durchschnittlichen VK-Preis. Siehe auch Absatzanalyse.

Absatzanalyse

Analyse der bestehenden und erwarteten Gegebenheiten auf dem Absatzmarkt unter Zuhilfenahme von absatzwirtschaftlichen Kennzahlen (einzel- und gesamtwirtschaftliche Daten, z.B. Umsatz, Marktanteil, Konsumentenstrukturen, verfügbares Einkommen etc.). Siehe auch Absatz.

Absatzmarktdaten

Unverdichtete bzw. verdichtete Kennzahlen zur Bewertung eines Absatzmarktes. Siehe auch Absatz, Absatzanalyse.

Abschrift

Reduzierter Verkaufspreis zur Beschleunigung des Absatzes. Siehe auch Abschriftenplanung.

Abschriftenplanung

Bestandteil der Limitplanung. Gibt die Preisminderungen im Verkaufswert an, die pro Verkaufsperiode (Monat, Woche) und pro Waren- oder Artikelgruppe geplant sind, um die Abverkäufe zu beschleunigen ( Slowseller-/Penner- Management, Altwarenmanagement ). Siehe auch Abschrift.

Abverkaufsquote

Gibt die Quote der Abverkäufe in Relation zur ursprünglich verfügbaren Menge an. Kann auf die unterschiedlichen Stufen der Warenhierarchie bezogen werden ( Artikel, Artikelgruppe, Warengruppe, Lieferanten etc. ).

Acceptable Quality Level (AQL)

(1) In Abhängigkeit von der produzierten Losgröße festgelegte Stichprobengröße bei einer Final Random Inspection. (2) Anzahl der Teile, die zu einer Ablehnung bzw. Annahme des gesamten Loses führen.

Activity Based Costing

Bezeichnet eine Methode der Prozesskostenanalyse. Mit der ABC-Methode wird auf Teilprozessebene über die Identifizierung von Kostentreibern sowie deren Zeit- und Kostenaufwand ein prozessorientierter Kostenansatz errechnet.

Agent

Auslandsagent, Buying-Agent, vgl. §§ 84ff HGB. Bei einem Auslandsagent handelt es sich um einen rechtlich selbständigen Vermittler, der in fremden Namen und auf fremde Rechnung tätig wird. Das Tätigkeitsfeld kann von der Analyse der Beschaffungsmärkte, der Identifikation, Bewertung und Auswahl geeigneter Lieferanten/ Hersteller sowie der reinen Vermittlerrolle reichen. Nach erfolgter Ordervergabe übernimmt der Buying-Agent im Anschluß die Koordination der Musterbeschaffung und die Durchführung des Wareneinkaufs zwischen Auftraggeber und Hersteller.

Agglomeration

Räumliche Konzentration von Handelsunternehmen mit Unternehmen gleicher oder anderer Branchen. Oft siedeln sich beispielsweise Einzelhandels-Unternehmen mit unterschiedlichen Sortimenten zusammen mit Gastronomiebetrieben, Telekommunikations-Anbietern, etc. in unmittelbarer Nachbarschaft an. Durch die große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen erhöht sich die Anziehungskraft eines Einkaufsgebietes, etwa einer Fußgängerzone. Das führt zu höherer Kundenfrequenz und damit zu einem größeren Absatzpotential für den Handel.

Air Interface

Der Begriff "Air Interface" oder Luftschnittstelle beschreibt in RFID-Systemen die Übertragung von Daten mittels elektromagnetischer Wellen durch die Luft. Es wird kein festes Übertragungsmedium, wie Kupfer­ oder Glasfaserkabel, benötigt.

Akkreditiv

Das Akkreditiv ist ein international gebräuchliches Zahlungsinstrument. Die Bank des Importeurs verpflichtet sich hierbei, in dessen Auftrag und nach dessen Weisungen gegenüber dem Exporteur, vom Exporteur im Übereinstimmung mit den Weisungen erhaltene Dokumente einzulösen. Die verpflichtende Bank (eröffnende Bank) stellt dabei ein eigenständiges Zahlungsversprechen dar. Die Bank übernimmt Treuhandfunktion nach beiden Seiten.

Aktion

Zusammenfassung zeitlich begrenzter Maßnahmen, die anlaßbezogen unter Einbeziehung von verkaufsfördernden Mitteln mit dem Ziel der Umsatzerhöhung und/oder Imageförderung ergriffen werden. Siehe auch Aktionsartikel.

Aktionsartikel

Artikel, welche im Rahmen einer Verkaufsaktion besonders beworben werden, z.B. durch Streuwerbung, Verkaufsförderung etc.. Siehe auch Aktion.

Aktiver Transponder

Auch aktiver Tag. Eine RFID-Einheit, die Radiosignale mit Hilfe einer Batterie erzeugen kann. Siehe auch Passiver Transponder.

Alert-Mechanismus

Wörtlich: Alarm-Mechanismus. Ist-Daten werden vom System automatisch Soll-Werten gegenübergestellt und dem Anwender regelmäßig bei Abweichungen zur weiteren Bearbeitung angezeigt.

Allokation

Lat. Auf-, Zuteilung. Aufteilung von Faktoren auf alternative Verwendungen, aus logistischer Sicht die Zuteilung von Produktmengen auf spezifische Orderungen vor der Entnahme und Auslieferung, insbesondere bei knappen Gütern. Der Begriff Allokation wird häufig mit der Aufteilung von Massensendungen in viele kleinere Lieferungen für einzelne Läden in Bezug gesetzt.

Altersstruktur Bestände

Bewertung des Warenbestandes nach Warenalter bezogen auf den Wareneingang.

Ampel Report

Statistik bzw. Reporting-Methode. Vereinfachung der Lesbarkeit bzw. des durch farbliche Markierung der Informationen aufgrund hinterlegter Regelwerke (Analog der Farben der Verkehrsampel).

Application Level Interface

Ermöglicht in RFID-Systemen Datenspezifikationen, durch welche die Anwendungsprogramme gefilterte und zusammengefasste Daten von einer Vielzahl von Readern erhalten können.

Artikel

Modell in einer bestimmten Farbe (entspricht aus Kundensicht einer Kaufoption in einer bestimmten Größe).

Artikelgruppe

Teilmenge der Warenklassifizierung: Zusammenschluss ähnlicher Artikel mit einem gemeinsamen Merkmal (z.B. T-Shirts Uni).

Artikelnummer

Identifiziert den Artikel im EDV-System. Teilweise wird noch unterschieden nach Lieferanten- und Händler-Artikelnummer. Typischer Vertreter einer übergreifenden Artikelnummer ist die EAN. Siehe auch Identnummer

Artikelstammdaten

Bestandsdaten, welche als Basis aller warenwirtschaftlichen Teilsysteme fungieren. In die Artikelstammdaten werden alle artikelspezifischen Informationen aufgenommen, die zur Steuerung der Warenprozesse benötigt werden.

ASEAN

Association of South East Asian Nations. Wirtschaftszone umfasst die Länder Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam. Siehe auch Wirtschaftszonen.

ATLAS

Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem. IT-gestütztes Zollabwicklungssystem der deutschen Zollverwaltung.

ATP

Available To Promise - Verfügbarkeitsprüfung von Artikeln bei Bestellungen im Internet.

Aufbereitung

Finish- und Bügelarbeiten, Tunneln, Dämpfen, Toppen, Pressen, Kondensieren von Textilien

Aufteilung

Verteilung einer beschafften Gesamtwarenmenge auf verschiedene Abnehmer im Unternehmen, in der Regel Filialen. Siehe auch Filialverteilung.

Auftragsart

Definiert den zugrundeliegenden Prozesstyp, z.B. Erstorder, Wiederholauftrag (Repeat Order), etc. Siehe auch Warenwirtschaftssystem.

Auftragsbestand

Wert- und stückmäßige Summe aller offenen, noch nicht gelieferten Auftragsmengen.

Auftragsmanagement

Proaktive Steuerung der Aufträge mit der Zielsetzung eines termin- und mengengerechten Wareneingangs.

Auto-ID Center

Das Auto-ID Center ist eine Non-Profit Organisation von Wirtschaftsunternehmen und Universitäten, die Pionierarbeit für die Entwicklung einer, dem Internet ähnlichen, Infrastruktur für das globale Verfolgen von Waren, unter Verwendung der RFID-Technologie, leistet.

Auto-ID Labs

haben nach der Schließung des Auto-ID Centers am 26.Oktober 2003 die Forschungs und Entwicklungsarbeiten am EPC Network übernommen.

Autoidentifiaktionstechnik

Autoidentifikationstechnik, oder Auto-ID-Systeme dienen als Schnittstelle zwischen IT-Systemen und der realen Welt. Sie erfassen die Ausprägungen bestimmter Merkmale physischer Objekte und ordnen diese einer vorab für diese Merkmalsausprägung definierten Bedeutung, z.B. einer Artikelnummer, zu. Beispiele sind Barcode-Systeme, die Biometrik sowie RFID.

Automatische Disposition

Nach systemgesteuertem Abgleich von Soll- und Ist-Beständen und Ermittlung der optimalen Bestellmenge wird automatisch ein Bestellvorgang ausgelöst. Wird wegen des damit verbundenen hohen Planungsaufwands überwiegend bei NOS-Artikeln eingesetzt. Siehe auch Warenwirtschaftssystem.

AVIS

Nachricht eines Lieferanten an einen Händler über eine bevorstehende Lieferung von Ware, um dem Händler die Möglichkeit zu geben, sich im voraus auf die Lieferung einzustellen. Siehe auch EDI.